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29.8.09 13:12


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Sterbende Träume

Sterbende Träume
 
Ich bin von Leere ausgefüllt
Und bin geprägt von Einsamkeit.
Es ist ein Schatten, der mich umhüllt.
Vielleicht vergeht alles mit der Zeit.
 
 Ich fühle mich, als sei ich nichts mehr wert.
Es ist dein Verlust, der mich so quält.
Ohne dich läuft alles verkehrt,
Ich weiß nicht, wofür mein Herz noch schlägt.
 
Dank dir bricht nun mein Traumschloss entzwei,
Komm zurück, ich bitte dich darum.
Doch es ist für immer vorbei.
Ich kann nicht mehr, es bringt ich um.
25.7.09 23:53


Auf und davon

Ich laufe weg. Ich fliehe. Es gibt soviele Dinge, die einfach wichtiger sind, als sie. In meiner gewohnten Umgebung komme ich aus diesem Gedankenkarussell nicht mehr heraus. Ich bin in Frankfurt bei meiner Verwandschaft und es geht mir besser. Weglaufen ist keine Lösung, aber was ist, wenn es einem dadurch besser geht? Ich will nicht mehr zurück ins alte Leben, denn da gehts wieder steil bergab mit mir...
18.7.09 09:06


Sie war mein Herz. Und ich dachte, ohne mein Herz kann ich nicht leben. Aber anscheinend kann ich es doch. Man lebt halt so. Am Montag war ich in Frankfurt. Es war schön. Mal etwas anderes und nicht immer nur das Selbe. Trotzdem bin ich nachdenklich. Sehr sogar. It´s an endless story.
8.7.09 16:11


Sie ist immer noch weg. Und es tut immer noch weh. Die Abende sind so lang, wenn man allein ist. Alles, was wir sonst immer zusammen getan haben, macht alleine keinen Spaß. Ich vermisse die Gespräche, ihre Hand, die meine hält, wenn es mir schlecht geht. Ich vermisse ihr Lachen und ihre Stimme, die mir etwas erzählt, wenn wir zusammen im Bett liegen und ich nicht einschlafen kann. Wir werden nie wieder zusammen die Sterne angucken, nie wieder zusammen Blödsinn machen. Sie wird nie wieder mit mir schimpfen, weil ich nicht genug auf mich aufgepasst habe. Wir werden nie mehr mit einander reden und sie wird mir nie wieder ihr Vertrauen geben.

Sie hat mir gezeigt was Leben ist. Doch jetzt ist sie weg und es fühlt sich an, als sterbe ich von Tag zu Tag ein Stück. Manchmal denke ich, es ist besser, wenn Menschen tot sind. Denn dann sind sie tatsächlich weg und so geht ihr Leben weiter, nur ohne einen.

I cry and cry and cry. Ich höre sie flüstern, doch sie hört mich noch nicht einmal mehr schreien...

1.7.09 00:52


Die Freundschaft mit ihr war wie eine Sinuskurve. Ein ständiges Auf und Ab. Gerade wenn ich das Gefühl hatte, dass es wieder Licht am Ende des Tunnels gibt, kam irgendetwas, was uns wieder aus der Bahn geworfen hat. Ich habe endlich verstanden, dass ich nicht ganz allein daran Schuld bin, was passiert ist. Sie hat es genauso kaputt gemacht. Wir sind einfach zu unterschiedlich, haben zu verschiedene Ansichten. Das Puzzle passt auf einmal nicht mehr zusammen.

Gerade habe ich alte Bilder angesehen und ein Video, was eine Bekannte für uns gemacht hat. Es macht mich traurig. Die Zeit heilt viele Wunden, doch vergessen kann ich nicht. Man muss immer nach vorne sehen und nie zurück. Sie ist endgültig passé...

25.6.09 16:21


"Ist doch jetzt auch egal. Wir brauchen eine Auszeit. Deshalb beende ich das Ganze jetzt." - Sie ist weg. Endgültig. Sie ist passé. Es tut mir weh, aber ich kann nicht mehr. Ich konnte nichts mehr tun. Vielleicht war es so richtig. Ende. Aus. Finito. Es wird nie wieder so werden, wie es einmal war. Ich muss mich damit abfinden.

Ich bin der Person, die mir wichtiger ist als mein eigenes Leben, egal. Mir wird das Herz aus der Brust gerissen und mit dem Abschied von ihr sterbe ich von Tag zu Tag ein Stück.

17.6.09 23:54


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